Positiv denken statt negativer Klimaziele

Passend zum heutigen Energiethema noch eine Ergänzung:

Die Klimaökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und der Fraunhofer-Physiker Eicke Weber haben eine Super-Idee! Wie sie auf dem Internetportal Energlobe schreiben, können nur positive Ziele den kommenden Klimagipfel in Cancún zum Erfolg verhelfen: Statt der bisherigen Negativ-Ziele, also einer konkreten Reduktion der Treibhausgase, sollten die Länder positive Ziele formulieren, etwa mehr Ökostrom und bessere Energieffizienz anstreben.

Nun ja, wie das ausgehen kann, sieht man am Alarmruf des Stephan Kohler. Der Terror des positiven Denkens macht vor nichts halt, nicht mal vor der Klimakonferenz. Vielleicht vermag positives Denken die „kollektive Lähmung“ lösen, die die Weltgemeinschaft angesichts der übergroßen Aufgabe der Klimarettung befallen hat. Aber allein wird das nicht helfen – im Gegenteil, wenn sich jetzt alle auf das positive Denken beschränken, wird garantiert nichts besser.

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Über modesty

Akademisch gebildetes Prekariat. Zeittypische Karriere: anspruchsvolle Ausbildung, langwieriger Berufseinstieg, derzeit anstrengender, aber schlecht bezahlter Job mit unsicherer Perspektive. Vielseitige Interessen, Literatur, Film, Medien, Wissenschaft, Politik, Geschichte, Gesellschaft, Zeitgeschehen. Hält diese Welt keineswegs für die beste aller möglichen, hofft aber, dass sie besser werden kann. Möchte gern im Rahmen der bescheidenen Möglichkeiten dazu beitragen.
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