Bürgerliche Wohltätigkeit

Weil heute Sonntag ist, gibt es zur Feier des Tages auch noch den Soundtrack für den gestrigen Wohltätigkeits-Artikel.

Viel Vergnügen mit Haferschleim und Gerstensuppe:

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Über modesty

Akademisch gebildetes Prekariat. Zeittypische Karriere: anspruchsvolle Ausbildung, langwieriger Berufseinstieg, derzeit anstrengender, aber schlecht bezahlter Job mit unsicherer Perspektive. Vielseitige Interessen, Literatur, Film, Medien, Wissenschaft, Politik, Geschichte, Gesellschaft, Zeitgeschehen. Hält diese Welt keineswegs für die beste aller möglichen, hofft aber, dass sie besser werden kann. Möchte gern im Rahmen der bescheidenen Möglichkeiten dazu beitragen.
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6 Antworten zu Bürgerliche Wohltätigkeit

  1. Scribine schreibt:

    Ich hab´ ja nichts gegen Ernst Busch, vor allem wenn er Brecht-Texte interpretiert – aber – sorry – im Moment geht mir der „Sound“ seiner Stimme auf die Nerven . . .

    … oder war er das gar nicht?

    Diese Zeit, die ja eigentlich eine coole Zeit ist, weil sich jede Menge ändern könnte, zieht sich allerdings für meine Begriffe mächtig in die Länge – wann bricht er denn nun endlich zusammen – dieser Kapitalismus?!

    Sorry, aber ich habe heute mit sehr vielen Leuten geredet – meistens Biologen und Landesbeamte von hier. Alle, also fast alle (nur einer war dabei, der es nicht meinte), waren der Meinung, dass das alles so nicht weitergehen kann.

    Keiner von ihnen hat bemerkt, dass sie es sind, die diese System am Leben erhalten . . .
    Chiao und viele Grüße!

    • modesty schreibt:

      Doch, das soll Ernst Busch sein, aber die Aufnahme ist nicht besonders. Allerdings ist der Text nicht von Bert Brecht, sondern von Kurt Tucholsky und die Musik von Hanns Eisler (und nicht Kurt Weill, was in der Regel vermutet würde, wenn es denn ein Brecht-Text wäre).

      Findest du wirklich, dass das eine coole Zeit ist, in der sicher eine Menge ändern wird? Der Kapitalismus ist unglaublich krisenfest, auch wenn das derzeit nicht so aussieht – jede Krise kostet eine Menge Existenzen, aber bringt auch neue Gewinner hervor. Und genauso funktioniert Kapitalismus. Und solange die Leute nicht kapieren, dass sie das System am Leben erhalten, wird sich nichts ändern, jedenfalls nichts, was uns dem Ende des Kapitalismus näher bringen würde. So bedauerlich ich das auch finde.

      • Scribine schreibt:

        Was mich an dieser Zeit erstaunt, ist das Aufkommen von immer mehr „Nachdenken“.

        War ich noch vor Monaten depressiv wegen der scheinbaren Reaktionslosigkeit der Menschen um mich herum, so kann ich heute feststellen, dass immer mehr „den Kopf heben“ und sich artikulieren.

        Sprich: die Leute kommen aus ihrer Namenlosigkeit heraus. Sie nehmen Anteil – kommen miteinander ins Gespräch . . .

        Das werte ich als „neue“ Qualität! Denn, wenn erst mal das Großhirn aktiviert ist, bleibt auch das Stammhirn nicht mehr inaktiv. Der Mensch wird sich seiner bewusst – und beginnt zu agieren – weg vom Konsumenten – hin zu einer Suche nach besserer Lebensqualität.

        Der Prozess hat zwar erst begonnen – aber – einmal angestoßen, beginnt die „Kugel“ zu rollen – und – das finde ich halt „cool“.

  2. modesty schreibt:

    ja, so gesehen wäre das schon cool – hoffen wir mal, dass es weitergeht 🙂

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